Naturfreibad bleibt ein rätselhafter Patient

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„Tiefer See“ in Maulbronn ist immer noch ein Sorgenkind, das von Experten weiter untersucht werden muss

Maulbronn. Eine Besucherin des Maulbronner Naturfreibads „Tiefer See“ schlägt in einer E-Mail an unsere Redaktion Alarm: Tagtäglich könne man zuschauen, wie der Wasserknöterich an den seichten Stellen des Badesees hochwachse und sich Algenberge daran festmachten. „Man kann kaum noch schwimmen. Ich hab’ das seit 50 Jahren nicht erlebt und merke, dass der See keine Lobby hat.“

Mit einem Teil ihrer Analyse hat die Liebhaberin des Naturfreibads ohne Zweifel recht: Im „Tiefen See“ ist die Pflanzenwelt auf dem Vormarsch. Dass der See jedoch keine Lobby hat, davon kann keine Rede sein. Im Gegenteil: Die Stadt Maulbronn investiert ständig in neue Expertengutachten, die einen Beitrag zum langfristigen Erhalt des Naturfreibads leisten sollen, das zu verschlammen droht (wir berichteten).

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