Nationalpark: IHK mahnt Investitionen an

Archiv

Wirtschaftsvertreter sehen Chancen bei überschaubaren Risiken

Nordschwarzwald. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald will den möglichen Weg zu einem Nationalpark im Schwarzwald konstruktiv begleiten und dabei die Interessen der Wirtschaft vertreten. Dies erklären IHK-Präsident Burkhard Thost und Hauptgeschäftsführer Martin Keppler. Ihrer Meinung nach biete ein Nationalpark Chancen für die Region bei einem überschaubaren Risiko.

Das bedeutet aber nicht, dass die IHK mit einem uneingeschränkten „Ja“ die Pläne der grün-roten Landesregierung bejubeln würde. „Ja, aber...“, bringt Thost die Position der IHK auf den Punkt und weist vor allem darauf hin, dass mit einem Nationalpark auch Investitionen in die Infrastruktur verbunden sein müssen. „Immerhin geht das Gutachten von drei Millionen Nationalparkbesuchern im Jahr aus“, erklärt Keppler. Für sie müssten Straßen ausgebaut, Parkplätze angelegt und Besucherzentren gebaut werden. Da sich das Land aber selbst bei vielen Infrastrukturprojekten nicht in der Verantwortung sehe, werde es auf die Investitionsbereitschaft der Privatwirtschaft und der Kommunen ankommen. Keppler und Thost fordern: „Das Land und die Landkreise müssen für diese Investitionen die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen.“ Nur dann könnten sich die in Aussicht gestellten touristischen Effekte tatsächlich einstellen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen