Nagetiere bereiten Probleme
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Nutrias bedienen sich in Gärten
Knittlingen. Nutria, Biberratte oder Sumpfbiber, Schweifbiber, Schweifratte oder Coypu: Namen gibt es nicht zu knapp für die aus Südamerika stammende und in Mitteleuropa eingebürgerte Nagetierart, und noch viel mehr Träger welcher Namensvariante auch immer tummeln sich an der Weissach. Diese Beobachtung speiste der CDU-Stadtrat Hans Krauß nun erneut in den Knittlinger Gemeinderat ein. Bereits vor rund einem Jahr hatte er davon berichtet, dass die Nutrias sich entlang der Weissach wohlfühlten – zu wohl. Nun nehme die Population überhand, sagte Krauß und wies auf die damit einhergehenden Probleme hin: Der Uferrand werde durch die Grabarbeiten der Tiere durchlöchert und damit instabil, zudem würden Gärten regelrecht „leergefressen“. „Wir sollten alles, was möglich ist, unternehmen“, verwies Krauß auf den Landkreis Karlsruhe, wo den Nutrias bereits massiv der Kampf angesagt worden sei. Was habe die Knittlinger Stadtverwaltung bisher unternommen?
Auf Gespräche mit den Jägern verwies die CDU-Stadträtin und Ortsvorsteherin von Freudenstein-Hohenklingen, Waltraud Piechatzek. Doch innerorts dürften diese nur Lebendfallen aufstellen, und wohin sollten die Tiere dann umgesiedelt werden? Ein Fortschritt sei, dass das Aufhäufen von Abfällen am Bachlauf untersagt worden sei. Doch einen gedeckten Tisch fänden die Nutrias beispielsweise auch im Bereich der alten Bauhofs vor, wie Frank Knodel (Alternative Liste) anmerkte. „Wir werden uns mit dem Landratsamt abstimmen“, kündigte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp an.
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