Nächster Schritt zur Kulturhauptstadt
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Gemeinderat stellt mit großer Mehrheit Weichen für Bewerbung
Pforzheim (ram). Mit 26 Ja-Stimmen, fünf Gegenstimmen und neun Enthaltungen setzt die Stadt Pforzheim ihre Vorbereitungen für eine Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 fort. „Die Situation hat sich in jüngster Zeit gerade mit Blick auf die Kosten, die auf die Stadt zukommen, geändert“, wird Oberbürgermeister Peter Boch über den Twitter-Account der Pforzheimer Verwaltung zitiert. Grund dafür: Eine Gruppe Pforzheimer Bürger und Unternehmer um Investor Wolfgang Scheidtweiler hat sich unlängst bereiterklärt, die finanziellen Aufgaben einer Bewerbung zu schultern (wir berichteten). Rendite, hatte der Brauhaus- und Parkhotelchef im Gespräch mit unserer Zeitung gesagt, müsse nicht zwangsläufig in Euro und Cent berechnet werden, sondern könne auch dadurch entstehen, dass man zum Beispiel Fachkräfte von der Schönheit und dem vielfältigen Angebot in der Region überzeugt und damit gegenüber anderen potenziellen Arbeitgebern bevorzugt wird. Ihm sei es wichtig, die Bürger und die Region mit einzubeziehen, da es auch rund um Pforzheim viele hochkarätige Veranstaltungen gebe.
„Es geht um viel mehr als um Kultur“, hatte denn auch die zuständige Bürgermeisterin Sibylle Schüssler in der Sitzung am Dienstag betont. Nun sollen bis zum Ende der Sommerpause die Verhandlungen mit der Sponsorengruppe um Scheidtweiler vorangetrieben werden. Ziel sei es, eine rechtssichere Grundlage über die Finanzierung einer Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025 auf den Weg zu bringen, in der festgehalten werde, dass „Bewerbung und Durchführung für die Stadt Pforzheim nicht mit Kosten verbunden sind“, wie weiter seitens der Stadtverwaltung über den Internet-Kurznachrichtendienst aus der Sitzungsvorlage zitiert wird.
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