Nächstenliebe statt Rufe nach dem Staat
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Zum Leserbrief „Doch hilfreich“ vom 15.Dezember:
Es ist schon erstaunlich, welchen Raum der Autor in der Zeitung benötigt, um seinen Leserbrief mit dem Motto: „Das Boot ist voll“ zu verdeutlichen. Interessant wäre es, wenn er diese Menschengruppe nennen würde, die seine Ausführungen zum „Nachdenken“ gebracht haben. Denken diese jetzt positiv oder negativ? Immerhin sind etwa 80 Prozent unserer Mitbürger mit den Maßnahmen, die für Kriegsflüchtlinge von Städten und Gemeinden geleistet werden, einverstanden. Nun zum letzten Satz: „Siehe ein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer!“ Wir feiern an Weihnachten die Geburt des Erlösers Jesus Christus. Es ist interessant, wie der Autor dieses Ereignis mit den Problemen der Kriegsflüchtlinge in Verbindung bringt. Wenn er seinen eigenen Worten folgen würde, müsste er am Heiligen Abend eine Flüchtlingsfamilie zu sich nach Hause einladen und diese Menschen am Festmal teilnehmen lassen. Das wäre eine christliche Tat der Nächstenliebe. Es wäre eine wesentlich bessere Tat, als immer nach dem Staat und seinen Organen zu rufen.
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