Nachwuchs für die Pflegeberufe werben
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Enzkreis/Pforzheim (pm). „Wir alle haben ein Interesse an dieser Zusammenarbeit, damit es heute und in Zukunft passende Angebote gibt, wenn Menschen Betreuung brauchen oder pflegebedürftig werden – das sind nämlich wir selbst!“ Manfred Krohmer, Jahrgang 1962 und beim Landratsamt für die Heimaufsicht zuständig, war einer der Organisatoren eines Fachtags, den die Stadt Pforzheim und der Enzkreis gemeinsam ausgeschrieben hatten.
Die Veranstalter wählten für den Fachtag eine ungewöhnliche Themenkombination: Einerseits ging es um Chancen, die das neue Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG) bietet, andererseits stand die Personalsituation in der Pflege im Mittelpunkt. Dazu stellte Klaus Dorda vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben eine Studie vor, die er 2014 in der Region durchgeführt hat. Befragt wurden 31 stationäre und 19 ambulante Pflegeeinrichtungen, wie sie Nachwuchs gewinnen und ausbilden. Demnach bieten alle stationären Einrichtungen Ausbildungsplätze an, jedoch nur etwa zwei Drittel der ambulanten. Luft nach oben gibt es bei den Teilzeitausbildungen zum Altenpfleger oder zum Pflegehelfer: Hier liegen die Quoten zwischen 42 und 52 Prozent bei stationären und zwischen 26 und 37 Prozent bei den ambulanten Diensten.
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