Nachdenken auf Papier
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Ausstellung mit Bildern zur Jahreslosung eröffnet – Künstler drücken ihre Gedanken zum Bibelwort aus
Illingen. Nicht immer kann sich Pfarrer Wolfgang Schlecht über so viele Gottesdienstbesucher in der Cyriakuskirche freuen wie am letzten Sonntag. Es war der Gottesdienst zur Jahreslosung, der auf so großes Interesse stieß. Denn anschließend lud die Kirchengemeinde zur Eröffnung einer besonderen Ausstellung ein. Seit 14 Jahren setzen sich Illinger Künstler mit Pinsel und Farbe mit der jeweiligen Jahreslosung auseinander. Ihre Bilder sind das ganze Jahr über bis zum Ewigkeitssonntag gegenwärtig und für den Betrachter vielleicht immer wieder Anstoß, sich mit diesen wenigen Worten auseinanderzusetzen.
Den mitwirkenden Künstlern Traute Leinen (v.li.), Inge Dämmrich, Gabi Frick, Renate Secker, Thomas Hanisch und Markus Burgstahler dankt Thomas Knodel mit einer roten Rose. Foto: Filitz
„Ich glaube, hilf meinem Unglauben“ – diese Worte aus dem Markus-Evangelium wurden zur Jahreslosung 2020 gewählt. „Alle Dinge sind möglich dem, der glaubt“, machte Pfarrer Schlecht in seiner Predigt deutlich. Auch wenn man, am Ende seiner Kraft angelangt, verzweifelt sage: Da hilft kein Beten mehr.“ Der Zweifel sei immer der kleine Bruder des Glaubens, sagte der Pfarrer. „Unser christlicher Glaube ist Lebensüberzeugung, die mutig und starkmacht, aber auch Zweifel zulässt und uns lehrt, unser Leid anzunehmen – im neu gestärkten Vertrauen zu Gott.“
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