Nach dem Sturm droht das Hochwasser
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Feuerwehr rüstet sich für den Fall der Fälle – Umgestürzte Bäume beschäftigen die Einsatzkräfte – Pegel der Enz steigt
Nach dem Sturm wächst in der Region die Sorge vor Überflutungen. Während sich am Abend der Pegelstand der Enz in Pforzheim, der maßgebend ist für den Alarmplan in Mühlacker, in Richtung der Zwei-Meter-Marke bewegte, haben die Einsatzkräfte auch ein wachsames Auge auf die Zuflüsse und andere Bachläufe.
Enzkreis. Entwarnung wollte am Mittwochabend niemand gegeben. Während „Burglind“ immer neue orkanartige Böen, begleitet von peitschenden Regenschauern, über die Region schickte, ging die Feuerwehr in Mühlacker nach den Sturm-Einsätzen am Morgen nahtlos zu den Vorbereitungen für den Fall eines Hochwassers über. Bis gegen 16 Uhr hatte der Pegel Pforzheim – bei weiterhin steigender Tendenz – die Marke von 1,70 Metern überschritten, bei der laut Alarmplan entlang der Enz in Mühlacker die gelben Warnschilder „Hochwassergefahr“ platziert werden sollen. Ab einem Wasserstand von 2,40 Metern werden sie durch die roten Schilder „Hochwasser“ ersetzt, und ab einem Pforzheimer Pegelstand von 2,80 Metern wird die Bevölkerung in Mühlacker und den Stadtteilen über Lautsprecher und Sirene gewarnt. Zum Vergleich: Beim „Jahrhunderthochwasser“ vor Weihnachten 1993 kletterte die Marke auf 3,36 Meter, und vor vier Jahren, am 14. Januar 2014, betrug der Höchststand 2,86 Meter.
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