Nach dem Frost fängt das Zittern erst an
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Serie: Unsere Zeitung begleitet Wengerter Martin Werthwein auf dem heiklen Weg zum besonderen Jahrgang 2017
Die tiefen Minusgrade vom April haben auch die hiesige Weinbauregion hart getroffen. Es drohen erhebliche Ertragseinbußen. Das Mühlacker Tagblatt schaut dem Diefenbacher Weinexperten Martin Werthwein nach dem Frostschock bis zur Lese im Herbst in loser Folge bei der Arbeit über die Schulter.
Wertvoller Ersatzspieler nach der Eiseskälte vom April: Nebenerwerbswengerter Martin Werthwein biegt eine Frostrute nach unten und befestigt sie neben der Hauptrute am Draht. Die grünen Triebe, die an dieser zweiten Rute gewachsen sind, sichern dem Diefenbacher an manchen Stellen, an denen die Kälte im Weinberg nicht alles Leben abgetötet hat, den Ertrag. Fotos: Disselhoff
Sternenfels-Diefenbach. Kenner trinken Württemberger. Die zwei Rehe, die an diesem Morgen in der Lage Diefenbacher König durch die Rebzeilen huschen, schwören auf die Sorte Portugieser. Martin Werthwein kennt die Vorlieben der Kundschaft, und er weiß, dass derzeit speziell die Freunde des Lembergers unruhig sind. Die Sorte wird in diesem Jahr ein rares Lesegut sein. Der Frost, der die Winzer im April eiskalt überrascht hat, ist schuld.
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