Nach dem Brand zählt der Zusammenhalt

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Nachbarn helfen betroffenen Hausbewohnern in Wiernsheim – Feuerwehren und Rotes Kreuz haben gut zusammengearbeitet

Die Rettungskräfte in Wiernsheim waren in den vergangenen Tagen mehrfach gefordert. Den Brand „Im Kazenloch“ wollten am Dienstag auch zwei Anwohner bekämpfen – und haben sich dabei fast in Lebensgefahr gebracht.

Das Haus „Im Kazenloch“ ist nach dem Brand in der Nacht zum Dienstag zumindest vorübergehend unbewohnbar.

Das Haus „Im Kazenloch“ ist nach dem Brand in der Nacht zum Dienstag zumindest vorübergehend unbewohnbar. Foto: Feuerwehr Wiernsheim

Wiernsheim. Vom zweiten Brand, durch den in der Nacht zum Dienstag ein Haus „Im Kazenloch“ vorerst unbewohnbar wurde, ist Karlheinz Oehler nicht nur als Bürgermeister betroffen, sondern auch als Nachbar und als Freund der Bewohner. Als er von der Feuerwehrleitstelle offiziell informiert wurde, war er schon vor Ort. „Nachbarn haben mich geweckt“, berichtet er. Eben auch wegen seines persönlichen Kontakts zu den Betroffenen ist er über den weiteren Verlauf gut informiert. „Die Frau wohnt jetzt vorerst bei Nachbarn“, berichtet er. Ein ebenfalls im Haus lebender Mann sei zur Sicherheit erst einmal ins Krankenhaus gebracht worden. Auch er habe Angebote, vorerst in der Nachbarschaft unterzukommen. „Der Zusammenhalt funktioniert hervorragend in Wiernsheim“, lobt der Rathauschef. Gäbe es keine Möglichkeit, bei Verwandten oder Freunden unterzukommen, müsste die Gemeinde Wohnraum zur Verfügung stellen – „notfalls eben im Hotel“, so Oehler.

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