Mysteriöser Verwandter sitzt in U-Haft
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Überraschende Wende beim Einbrecher-Prozess – Opfer fühlen sich nicht mehr sicher
Mühlacker/Pforzheim. „Das Wichtigste, das weg ist, sind Ruhe und Sicherheit“, sagte gestern eine Zeugin vor dem Schöffengericht, in deren Wohnung am 7.März 2015 auf dem Haidach in Pforzheim eingebrochen worden war. Der Vorsitzende, Amtsgerichtsdirektor Oliver Weik, hatte gefragt, was alles nach dem Einbruch verschwunden war. „Man ist nicht mehr sicher in den eigenen vier Wänden“, stellte die 41-Jährige bitter fest. Neben einem teuren Laptop fehlten Schmuck, Handys, Erinnerungsstücke, die vielleicht mehr für die Besitzerin bedeuteten, als ihr materieller Wert.
Auf der Anklagebank sitzt ein 35 Jahre alter gelernter Krankenpfleger und späterer Mitarbeiter in der Gastronomie, dem Staatsanwalt Alexander Diel zumindest Beihilfe zu sieben Wohnungseinbrüchen am 6. und 7. März vorletzten Jahres in Mühlacker und Pforzheim vorwirft (wir berichteten). In der Wohnung des Angeklagten in Nordrhein-Westfalen war ein am 6. März in Mühlacker gestohlener Laptop gefunden worden. Bei einer Kontrolle des Fahrzeuges, in dem der Mann saß, wurde außerdem ein gestohlenes Handy sichergestellt.
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