Mysteriöser Überfall beschäftigt das Gericht
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Radfahrer wird nachts auf einem Feldweg gestoppt, geschlagen und ausgeraubt
Neulingen (weg). Es ist eine seltsame Geschichte, die seit Freitag vor der Auswärtigen Großen Strafkammer unter Vorsitzendem Richter Andreas Heidrich verhandelt wird: Am frühen Morgen des 16. August vergangenen Jahres stand ein 33-Jähriger, blutend, mit zerrissenem Hemd, einem blauen Auge, ohne Schuhe und mit nur einem Strumpf bekleidet vor seinem Wohnhaus. Der erschrockenen Mitbewohnerin des Hauses berichtete er, er sei überfallen, geschlagen und ausgeraubt worden. Im Krankenhaus wurden ein Rippenbruch, mehrere Rippenprellungen und Blutergüsse im Gesicht und am Körper festgestellt.
Wie der Mann vor Gericht berichtete, war er wie immer um 22 Uhr mit dem Rad zur Nachtschicht gefahren. Der einsame Feldweg führt von Bauschlott aus Richtung Dürrn. In der Senke lag eine Autobatterie mitten auf dem Weg. Er umrundete sie langsam und stieß auf einen Baumstamm, der quer über dem Weg lag. Als er abstieg, sprangen aus einer Hecke drei maskierte Männer mit Elektroschockgeräten. Nach zwei wuchtigen Faustschlägen ins Gesicht ging er zu Boden. Sein Rucksack, in dem er Geldbörse, Schlüssel, Fahrradschloss, Arbeitsschuhe und Arbeitshandschuhe hatte, wurde ihm heruntergerissen. Am Boden liegend bekam er weitere Tritte oder Schläge, ihm wurden die Schuhe und die Hose ausgezogen, dann wurde er gefesselt und liegengelassen. Kurz darauf hörte er einen Kleinwagen wegfahren.
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