Mutter-Tochter-Konflikt regt zum Nachdenken an

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Azar Mortazavis Stück „Todesnachricht“ im Theater Pforzheim erstaufgeführt – Akteurinnen mit großem Einfühlungsvermögen

Pforzheim. 2010 wurde sie für „Todesnachricht“ mit dem Stückepreis des Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreises ausgezeichnet. Jetzt fand die Erstaufführung des Zwei-Personen-Stücks der 1984 im rheinland-pfälzischen Wittlich geborenen, in Berlin lebenden Azar Mortazavi, einer deutschen Autorin mit iranischen Wurzeln, im Rahmen des „Triangel“-Festivals über interkulturelles Theater im Podium des Theaters Pforzheim statt.

Zu Beginn sagt Fatma, dass wir uns in einem Dreibettzimmer eines Krankenhauses befinden, wo ihr Vater liegt. Dann erzählt sie von ihm und erinnert sich. Danach telefoniert sie und berichtet: „Er ist jetzt tot.“ Daraufhin kommt ihre Mutter Annabelle, die „sofort losgefahren ist und alles stehen und liegen gelassen“ hat, aber nicht um den Toten zu beweinen, sondern um der Tochter Tipps für gesunde Ernährung zu geben und ihr zu raten, nicht den gleichen Fehler wie sie einst zu machen. Nach und nach erfährt man die Geschichte der zwei Frauen und des toten Mannes.

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