Mutmaßlicher Brandstifter gilt als „komisch“

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Gutachten sieht Anzeichen für eine paranoide Schizophrenie

Pforzheim/Enzkreis (weg). Im Mittelpunkt der Verhandlung wegen einer Serie von Brandstiftungen vor der Auswärtigen Großen Strafkammer unter Vorsitzendem Richter Andreas Heidrich standen am Mittwoch Zeugenaussagen und Sachverständigengutachten. Angeklagt ist, wie schon berichtet, ein 25 Jahre alter Mann aus Syrien. Er soll in den Nächten des 26. November und des 2. und 3. Dezembers vergangenen Jahres in Pforzheim und dem Enzkreis zahlreiche Autos angezündet haben, darunter mehrere hochpreisige Fahrzeuge, aber auch unauffällige Kleinwagen. In Mitleidenschaft gezogen wurden in der Nähe stehende Fahrzeuge, Hauswände und Carports. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens eine halbe Million.

Der Angeklagte leidet laut vorläufigem Gutachten wohl unter paranoider Schizophrenie und dürfte somit schuldunfähig sein. In diesem Fall wird er nach dem Urteil in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen werden. Dort ist er auch im Augenblick untergebracht. In den Saal I des Gerichtsgebäudes wird er mit Hand- und Fußfesseln gebracht.

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