Musikdirektor Bruno Gießer feiert gleich zweimal

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70-Jähriger ist seit 40 Jahren Dirigent beim Musikverein Freudenstein – Die Jugend ist ihm wichtig

Knittlingen-Freudenstein. „Damals nach dem Krieg haben uns die Franzosen fast alle Instrumente geklaut. Es war nicht so einfach, da zu musizieren,“ erinnern sich Bruno Gießers Zeitgenossen an die Frühgeschichte des Musikvereins Freudenstein. Damals war Gießer noch nicht an Bord. Inzwischen ist der Musikdirektor seit 40 Jahren dabei. Und als ob das für einen Blick in die Vergangenheit nicht schon Anlass genug wäre, feierte er am vergangenen Dienstag auch noch seinen 70. Geburtstag. Anlässlich beider Feierlichkeiten veranstaltete der Musikverein Freudenstein am Samstag ein Fest zu seinen Ehren. Zum Auftakt spielte das Blasorchester die Ouvertüre des Barbier von Sevilla. Dabei gab Gießer ausnahmsweise nicht als Dirigent den Takt vor.

Dezernent Roland Hübner verleiht Bruno Gießer die Große Faust-Medaille.

Dezernent Roland Hübner verleiht Bruno Gießer die Große Faust-Medaille. Foto: Rieger

Roland Hübner, Dezernent für Familie, Bildung und Soziales des Landratsamts Enzkreis, zeichnete den Musiker mit der Großen Faust-Medaille des Enzkreises aus. Auch Knittlingens Bürgermeister Heinz-Peter Hopp richtete einige Worte an den Jubilar und seine Gäste. Um aus erster Hand zu erfahren, wie Bruno Gießer den Musikverein zu der Institution formte, die er heute ist, durften Gießers Zeitgenossen berichten, wie damals alles seinen Anfang nahm.

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