Musikalischer Genuss auch ohne Worte

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Mit dem Auftritt des „deminan::quartett“ beginnt die kleine, aber feine Klosterkonzert-Reihe. Hochkarätiges Ensemble stellt sich mit einem verkürzten und veränderten Programm vor. Textbeträge von Schauspieler Ulrich Noethen entfallen.

Maulbronn. Mehr als zwei Dutzend Veranstaltungen hatten die Organisatoren der Klosterkonzerte Maulbronn in diesem Jahr geplant; übriggeblieben sind vier, die jeweils zweimal am selben Tag um 18 Uhr und 20.15 Uhr stattfinden. Mit über dreimonatiger Verspätung begann jetzt das „Musikfestival im Weltkulturerbe“.

Musikalischer Genuss auch ohne Worte

Auftakt zum „Musikfestival im Weltkulturerbe“: das „deminan::quartett“ spielt Werke von William Byrd, Henry Purcell und Joseph Haydn. Foto: © Conrad Schmitz/Klosterkonzerte Maulbronn

Zum Auftakt gastierte das 2007 gegründete „deminan::quartett“, dessen Aufführung im Laienrefektorium ursprünglich schon für Ende Juni geplant war. Jetzt stellte sich das Quartett, das nicht nur in Deutschland, sondern auch in Italien, in Österreich und in der Schweiz, sowie als Kulturbotschafter des Goethe-Instituts in Afrika Gastspiele gab und mit vielen europäischen Rundfunkanstalten zusammenarbeitet, in der Klosterkirche vor, wo auch die anderen Konzerte stattfinden. Dabei war ein gekürztes Programm zu hören. So traten nur die vier Musiker – Adrian Pinzaru und Andreas Moscho (beide Violine), Lara Albesano (Viola) und Hendrik Blumenthal (Violoncello) – auf, so dass es sich auch nicht um eine „literarisch-musikalische Reise“ handelte. Denn die Lesung verschiedener Texte zwischen den Musikstücken mit Ulrich Noethen entfiel.

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