Musikalischer Benefiz für die Kirchenorgel
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Vier Bands und Nachwuchskünstler treten im Café Würmle auf
Mühlacker. Im Gebälk der Dürrmenzer Kirchenorgel nagt nicht nur der Holzwurm, es hat sich auch schon einiges an Schimmel festgesetzt. „Normalerweise sollte man alle 20 bis 30 Jahre das Instrument reinigen und sanieren. Dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen“, so Gemeindepfarrer Marcus Kalkofen, der sich mit Kosten von bis zu 35000 Euro konfrontiert sieht, die allesamt in Eigenleistung zu stemmen sind. Um das Projekt zu unterstützen, hat der Dürrmenzer Gastronom Rüdiger Zosel am Samstagabend ein Benefizkonzert in seinem Café und Bistro Würmle veranstaltet. Mit einer Spende konnte jeder der Besucher zur Orgelsanierung in der Andreaskirche beitragen.
Pauline Jung stimmt mit ihrer Akustikgitarre sanfte Töne an. Foto: Jähne
Insgesamt vier Bands und Nachwuchskünstler aus der Region sorgten für das musikalische Programm. Gestartet wurde mit einer regelrechten Unplugged-Session – also Instrumente ganz ohne Stromzufuhr – wobei sich Martin Mohr, Pauline Jung und Colin Schiller ganz auf den Einsatz ihrer Akustikgitarren verließen. Bei letzterem durfte es ein betuliches „Snow (Hey Oh)“ von den Red Hot Chili Peppers sein, bevor etwas spanisch-südländisches Flair Einzug ins Würmle hielt. Der gebürtige Lomersheimer Martin Mohr spielte Flamenco auf und spanische Folklore und reicherte sein Repertoire mit diversen Coverversionen wie etwa „Rolling on the River“ (Tina Turner) oder „Let it be“ (The Beatles) an. Genauso wie die Band „Weltempfänger“, die sich von Lady Gaga über Bruno Mars bis zu Clueso vorwiegend aus dem musikalisch Vorhandenen bedienten. Sanfte Töne schlug hingegen Pauline Jung an: Auch sie bestritt ihren Part nur mit Gitarre und ihrer Stimme.
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