Multikulti im Verein macht Mühe
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Scheuermann-Stiftung honoriert Arbeit der Sportfreunde mit einer Spende – Flüchtlingskinder kommen in Jeans und Straßenschuhen
Die Willkommenskultur, die auf der politischen Ebene für Diskussionen sorgt, gehört für viele Vereine zum Alltag – mit allen positiven und teilweise problematischen Begleiterscheinungen. Ein Paradebeispiel dafür sind die Sportfreunde Mühlacker, die bei ihrer Arbeit mit Migranten- und Flüchtlingskindern jede Unterstützung gut gebrauchen können.
Offizieller Termin: Die Stiftung des 2013 verstorbenen Wiernsheimer Unternehmers Rolf Scheuermann, vertreten durch den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Ulrich Münchinger (Mitte), spendet den Sportfreunden Mühlacker Trainingsanzüge und Regenjacken für ihre internationale Jugendabteilung. Links der Vorstand Sport, Jürgen Banz, daneben Jugendtrainer Frank Blutbacher. Foto: Eier
Mühlacker. Der Sport gilt als verbindendes Element, doch über diese grundlegende Erkenntnis hinaus bringt der Übungsbetrieb mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Nationalitäten handfeste Herausforderungen mit sich. Im Fall der Sportfreunde bezog sich das unter anderem auf die Frage der Ausrüstung. Kinder aus Flüchtlingsfamilien erschienen, wie der Trainer der D-Junioren, Frank Blutbacher, erzählt, schon mal in Jeans und Straßenschuhen oder – ob Herbst oder Winter – im dünnen T-Shirt zum Fußballtraining. Es fehlte am Nötigsten, und während der Verein Kickschuhe und Sportkleidung sammelte, aus denen andere Kinder herausgewachsen waren, bot die Rolf-Scheuermann-Stiftung, die sich für soziale Belange starkmacht, eine Hilfestellung, indem sie Trainingsanzüge und Regenjacken für die Jugendmannschaften sponserte.
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