Multikulti hat eine lange Tradition
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Empfang zum Europatag umreißt die Geschichte der Migration und mahnt zur Einheit
Pforzheim/Enzkreis. Europa lebt und Pforzheim singt – so könnte der gemeinsame Festakt der Stadt Pforzheim, des Enzkreises und der Europa-Union zum Europatag am Donnerstagabend im Reuchlinhaus auf den Punkt gebracht werden. Aus den Beiträgen der Kunsthistorikerin Chris Gerbing zu 250 Jahre Migrationsgeschichte in Pforzheim und der Diskussionsrunde auf dem Podium sprach viel Optimismus, was die Zukunft der europäischen Idee betrifft. Prominenteste Teilnehmerin war die Vizepräsidentin des Europaparlaments, Evelyne Gebhardt. Für europäische Stimmung sorgte auch der Chor „Weltweit Voices“ von Flüchtlingen und Einheimischen, der den Saal zum Mitsingen animierte.
Parlamentarierin Evelyne Gebhardt. Foto: Peche
Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager fand einen vollen Saal am Europatag „nicht selbstverständlich“. Angesichts von Bürgern aus 143 Nationen in der Goldstadt und einem Anteil der Migranten von über 50 Prozent müsse man den Wert der Zuwanderung ins Bewusstsein rücken, die ein Gewinn für die Stadt sei. Aber auch die Einheimischen müssten sich für die Neubürger interessieren.
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