Mütze schützt nicht vor Viren

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Enzkreis (pm). Soll man bei Winterkälte oder kühlem Wind nicht mit nassen Haaren vor die Tür gehen, weil man sich sonst erkältet? Soll man eine Mütze aufsetzen, weil die meiste Wärme angeblich über den Kopf verloren geht?

„Natürlich kann jeder diese Ratschläge befolgen“, sagt Siegfried Maier vom Serviceteam der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Pforzheim, „falsch ist es grundsätzlich nicht, aber die Begründungen sind nicht ganz richtig.“ Eine Erkältung bekommt man laut Maier ausschließlich durch Viren, die sich über Tröpfcheninfektion übertragen. Die hole sich der Betroffene, wenn er infizierte Türklinken oder Rolltreppengeländer berühre, oder durch hustende und schniefende Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln. Durch Unterkühlung könne das Immunsystem allerdings geschwächt werden, so dass man für Husten, Fieber und Schnupfen anfälliger sei, informiert die KKH. Hinzu kämen stark beheizte Räume, die die Schleimhäute austrockneten und für Erkältungserreger eine leicht zu überwindende Barriere darstellten.

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