„Müssen unserer Verpflichtung nachkommen“

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Im Knittlinger Gemeinderat stoßen die Pläne für eine Erweiterung der Kläranlage in Heidelsheim grundsätzlich auf ein positives Echo

Knittlingen. Sauberes Wasser ist unbezahlbar, aber der Betrag, der in den kommenden Jahren in die Kläranlage des auch für Knittlingen zuständigen Abwasserverbands Weißach- und Oberes Saalbachtal fließen wird, lässt sich trotzdem zumindest annähernd beziffern: Insgesamt rund 30 Millionen Euro würden die Anlage in Heidelsheim auf den Stand der Zeit bringen, erläuterte Geschäftsführerin Susanne Strauß. Sie stellte die Erweiterungspläne am Dienstag im Knittlinger Gemeinderat vor, der indes nicht zu einem Beschluss zugunsten einer der präsentierten Varianten aufgefordert war. Die Entscheidung ist einem anderen Gremium vorbehalten.

Nach der letzten großen Erweiterung im Jahr 2004 seien die Anforderungen an die 1977 in Betrieb gegangene Anlage mittlerweile so markant gestiegen, dass sie in die maximale Größenklasse fünf falle. Diese bringe eine Verschärfung der Einleitgrenzwerte mit sich, erläuterte Susanne Strauß – insbesondere, was Phosphat angehe. Ein 2016 erstelltes Gewässergutachten habe zudem Defizite bei Stickstoff und Phosphat aufgedeckt, und das Regierungspräsidium habe den Verantwortlichen einen „sehr straffen“ Phosphatgrenzwert verordnet. Investitionen seien unumgänglich.

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