Müller und Büscher scheitern

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Mühlacker/Enzkreis (ert). Thomas Müller, der Citymanager von Mühlacker und Geschäftsführer der Träger-Gesellschaft der MühlackerCard, kann sich auch weiterhin ganz auf seine Arbeit in der Senderstadt konzentrieren. Mit seinem Ansinnen, in seiner Heimatstadt Weinstadt im Remstal die Kommunalpolitik mitzubestimmen, scheiterte der 46-Jährige jedenfalls. Auf der Grünen Offenen Liste (GOL), wo er auf Platz vier angetreten war, belegte er mit 1973 Stimmen Rang neun – zum Vergleich: Die Fünftplatzierte, die auf dieser Liste den Einzug in den Gemeinderat in Weinstadt noch schaffte, konnte 560 Stimmen mehr auf sich vereinen. Der Stimmenkönig dieser GOL, ein Abteilungsleiter in der Abfallwirtschaftsgesellschaft des Rems-Murr-Kreises, kam auf 4900 Voten.

Thomas Müller.

Thomas Müller.

Ein Traum platzte auch bei Dirk Büscher (47), dem Direktor des Regionalverbands Nordschwarzwald. Er wollte auf der CDU-Liste in den Pforzheimer Gemeinderat einziehen. Dabei trat er auf dem aussichtsreichen Platz zwei an. Doch die Pforzheimer Wähler waren von dem Regionalplaner weniger überzeugt und statteten ihn mit nur 7130 Stimmen aus, was Rang 21 auf der CDU-Liste bedeutete, während zwölf Christdemokraten in den Gemeinderat einzogen. Listensiegerin wurde die Landtagsabgeordnete Dr. Marianne Engeser mit fast 19800 Stimmen. Sie wurde auch, wie bereits berichtet, Stimmenkönigin aller 40 in den Pforzheimer Gemeinderat Gewählten.

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