Müller-Fleisch: Kritik wird immer lauter

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Neben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordern auch die FDP-Abgeordneten Schweickert und Rülke eine vorübergehende Schließung des Schlachthofs – Geschäftsführer sind sich keiner Schuld bewusst – Heftiger Disput mit Katja Mast

Müller-Fleisch: Kritik wird immer lauter

Ein Aktivist der Tierrechtsorganisation Peta demonstriert als Sensenmann bei Müller-Fleisch in Birkenfeld. Dabei hat er sowohl Tier- als auch Menschenwohl im Blick. Foto: Peta

Enzkreis. Die Stimmen werden immer lauter: Gestern hat nicht nur die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Mittelbaden-Nordschwarzwald gefordert, den Betrieb von Müller-Fleisch in Birkenfeld vorübergehend zu schließen. Auch für die FDP-Landtagsabgeordneten Professor Dr. Erik Schweickert (Enzkreis) und Dr. Hans-Ulrich Rülke (Pforzheim) ist das Fass übergelaufen. In einem Schreiben an Sozialminister Manfred Lucha machen sie deutlich, dass sie jegliches Vertrauen in den Umgang des Unternehmens mit der Krise verloren hätten. „Wenn Landrat Rosenau feststellt, dass die Maßnahmen gegen die Virusausbreitung, die das Unternehmen ergriffen hat, nicht ausgereicht haben, muss nun gehandelt werden“, fordert Schweickert, Müller-Fleisch einstweilig zu schließen. Rülke ergänzt: „Müller- Fleisch hat scheinbar den Ernst der Lage immer noch nicht begriffen. Masken- und Abstandsregeln werden nicht eingehalten, und es werden offensichtlich absprachewidrig neue Billiglöhner eingestellt, die sich dann wieder infizieren und zu einer Gefahr für die Bevölkerung werden.“

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