Mühlhäuser pflegen Tradition
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Neujahrsringle werden nach altem Brauch an Ledige und „Commundiener“ verteilt
Vom viermonatigen Baby bis zum 88-jährigen Senior reichte am Samstagmorgen die Altersspanne jener Mühlhäuser, die im frisch sanierten Rathaus des Weinbaudorfs einen wohl Jahrhunderte alten Ortsbrauch lebendig hielten.
Die jungen Mühlhäuser Jessica und Jannis Höhner (re.) und erfreuen sich am Traditionsbrauch – und die Damen vom Rathaus, Jutta Malthaner (li.) und Sandra Knies ebenso. Foto: Kollros
Mühlacker-Mühlhausen. Die Rede ist von den Neujahrsringle, die alle ledigen Einwohner nach einem überlieferten Stiftungswillen von mutmaßlich Adligen aus dem Schloss alljährlich erhalten sollen. Und ein Großteil der noch ehelosen oder diesen Familienstand bis ins hohe Alter hinein bevorzugenden Bürger schauten im Rathaus vorbei, um sich ihr Hefeteigringle abzuholen. Für diese Traditionspflege macht sogar die Mühlhäuser Rathaus-„Chefin“ Sandra Knies gerne Überstunden, denn normalerweise wäre die Verwaltungsstelle ja samstags grundsätzlich geschlossen und zwischen Weihnachten und Dreikönig ohnehin.
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