Mühlehof-Loch sorgt für Unmut
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OB Schneider missfällt Äußerung von SPD-Fraktionschef Metzger
Mühlacker (ts). Was vom Mühlehof übrig geblieben ist, nämlich ein Krater, hat nun den Gemeinderat beschäftigt. Eigentlich ging es um ältere Aufträge an Ingenieure, doch dann stellte SPD-Fraktionschef Jürgen Metzger mit Bezug auf einen Auftrag im Zusammenhang mit dem Mühlehof fest, das Mühlehof-Loch sei ein „Spottpunkt“, und ergänzte mit Blick auf eine Baustelle bei der Brücke in Dürrmenz: „Vielleicht werden wir mal Loch-Hauptstadt.“
„Sein letztes, geheimes Werk muss unvollendet bleiben“: Angelika Denzler vor ihrem Christo-Plakat. Foto: Fotomoment
Bei Oberbürgermeister Frank Schneider löste die süffisante Kritik Unmut aus. In manchen Bereichen komme es Corona-bedingt eben zu einem Stillstand. Das sei noch nicht abzusehen gewesen, als der Mühlehof abgerissen wurde. „Muss man immer Salz in die Wunde streuen?“, warnte der OB, die Stimmung in der Öffentlichkeit noch schlechter zu machen, als sie in der Krise schon sei. Indes stimmte er Metzger darin zu, dass der Zustand des mit einer Folie ausgelegten Lochs „optisch angepasst“ werden sollte, falls sich hier jahrelang nichts tun sollte. Metzgers Anregung, die Planung einer neuen Stadthalle schon jetzt anzugehen, wies er allerdings zurück, schließlich bestehe eine Haushaltssperre.
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