Mühlehof: Entscheidung erst 2016?
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Mühlacker. Die Freien Wähler (FW) wollen fürs Erste weder einem sofortigen Abriss noch einer Totalsanierung, die laut Gutachter rund 30 Millionen Euro kosten würde, zustimmen, so Rolf Leo. Stattdessen spricht sich die FW-Fraktion dafür aus, den Mühlehof „noch einige Jahre“ in seinem jetzigen Zustand zu belassen und erst nach 2015 eine endgültige Entscheidung ins Auge zu fassen.
Die FW sehe bei der Fülle der großen Aufgaben, welche die Stadt derzeit in Mühlacker mit der Planung der Gartenschau sowie in Dürrmenz, Mühlhausen und Lienzingen im Hinblick auf Ortskernsanierungen zu bewältigen habe, „keine Chance“, sowohl den Mühlehof-Abbruch als auch einen entsprechenden Neubau in der Kürze der Zeit zu schaffen. Außerdem sei es einem großen Teil der Bürger schwer zu vermitteln, dass der „wunderschöne Konzertsaal“ im Mühlehof dem Erdboden gleichgemacht werden soll. Er könne durchaus noch einige Jahre „in voller Funktion für Theater, Konzerte und andere Veranstaltungen benutzt werden“.„Gebäude mit verhältnismäßiggeringen Kosten herrichten“Das Gebäude sei mit „verhältnismäßig geringen Kosten“ so herzurichten, dass es zumindest bis zum Gartenschaujahr keinen verwahrlosten Eindruck mache, ergänzt Stadtrat Ulrich Hagenbuch. Falls es zu einem Abbruch komme, wolle die Stadtverwaltung die entstehende Baulücke entweder durch einen Investor mit einem Geschäfts- und Dienstleistungszentrum füllen lassen oder hier selbst eine neue Stadt- und Kulturhalle hinstellen. Im ersten Fall solle die neue Kulturhalle im Bereich des Bahnhofs entstehen, was die FW für nicht gut hielten. Zum einen wären Parkplätze dort knapp, zum anderen müsste die Halle wegen des Bahnlärms schallisoliert werden, was teuer sei.
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