Mühlehof

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Mühlacker. Kunst will nicht die Wirklichkeit abbilden, Kunst will provozieren, zuspitzen, den Blick auf das Besondere lenken. Die Ausstellung „Zombie Mühlehof. Der Untote in Mühlacker“, die heute Abend im Rathaus eröffnet wird, erzählt aus einem neuen Blickwinkel die in Mühlacker hinlänglich bekannte Geschichte eines 30-jährigen Sorgenkinds, beleuchtet mit Installationen und Fotografien die kurze Zeit zwischen unbeschwerten Kindertagen und schleichendem Siechtum, zwischen der Euphorie der ersten Stunden und der Ernüchterung der späten Jahre.



Mühlehof

Lebt er noch oder ist er schon tot? Die Entscheidung darüber liegt in diesem Fall nicht in den Händen der Stadtplaner, sondern im Auge des Betrachters. Und die Frage, ob Totgesagte länger leben, hat sich beim Anblick der seelenlosen Kreaturen, die sich auf der Jagd nach den letzten echten Menschen über die Rolltreppe hinab ins Untergeschoss mit dem ausgeräumten Minimal-Markt schieben, längst erledigt.

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