Mühlacker kritisiert Windkraft-Standort
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Regionalverband schlägt Fläche zwischen Lomersheim und Großglattbach vor – Stadtverwaltung äußert in Anhörung ihre Bedenken
Der Regionalverband Nordschwarzwald schlägt eine Fläche zwischen Lomersheim und Großglattbach als etwaigen Standort für eine Windkraftanlage vor. Die Stadtverwaltung Mühlacker äußert dagegen Bedenken. Gründe: mögliche Gefährdung des Artenschutzes und zu geringer Abstand zu Wohnhäusern.
Während anderswo in der Region noch nach geeigneten Standorten für Windräder gesucht wird, existiert in Simmersfeld im Kreis Calw bereits ein Windpark.
Mühlacker/Enzkreis. Noch zur Amtszeit des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel, erinnert sich Armin Dauner, Leiter des Mühlacker Planungsamts, sei im Zusammenhang mit Windrädern geringschätzig von einer „Verspargelung der Landschaft“ die Rede gewesen. Mittlerweile sind andere Parteien an der Regierung, und der Landtag hat im Mai vorigen Jahres eine Änderung des Landesplanungsgesetzes verabschiedet. Danach sollen die bisherigen Vorranggebiete für Windkraftanlagen ausgeweitet und gleichzeitig die Ausschlussgebiete aufgehoben werden. Und der Regionalverband wird auf der aktuellen gesetzlichen Grundlage Vorranggebiete ausweisen.
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