Mühlacker Pfadfinder bleiben unverletzt

Archiv

Bei Unwetter am Sonntag auf einem Großzeltplatz in Sigmaringen

Mühlacker/Sigmaringen (gf). Am Sonntagmittag fegte ein heftiges Unwetter über Sigmaringen. Eine Vielzahl von Bäumen wurde entwurzelt. Besonders hart wurde das Zeltlager der katholischen Pfadfinder auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz in Sigmaringen getroffen, wo 38 Kinder und Jugendliche ärztlich versorgt wurden. Unter den Teilnehmern des Zeltlagers sind auch 21 Jungen und Mädchen von den Georgs-Pfadfindern Mühlacker, Stamm Herz Jesu. Sie überstanden das Unwetter unverletzt. „Es ging alles ganz schnell, berichtet Moritz Schneider, Sohn von Oberbürgermeister Frank Schneider. Der 18-Jährige schildert in bewegten Worten, was sich auf dem Großzeltplatz innerhalb von 60 Minuten abgespielt hat. Mehrere Kothen (nordische Feuerzelte) und Jurten der Mühlacker Gruppe stürzten bei dem Unwetter ein. Eines der Küchenzelte sei zehn Meter weit weggeschleudert und zerstört worden, erinnert sich Moritz Schneider an die dramatische Stunde. Recht schnell seien Rettungskräfte auf dem Zeltgelände erschienen und hätten sich um die Verletzten gekümmert. Die Freizeitteilnehmer wurden in der Bundeswehrkaserne in Sicherheit gebracht. Die Mühlacker Gruppe hat das Zeltlager nicht abgebrochen und ist weiterhin in Sigmaringen. Übrigens: Die Gartenschau Sigmaringen ist von den Wetterkapriolen verschont geblieben.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen