Mozarts Märchen als Fantasiereise von Kindern

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Thomas Münstermann inszeniert zur Eröffnung der neuen Spielzeit am Theater Pforzheim „Die Zauberflöte“

Pforzheim. Am 14. September 1990 wurde der Neubau des Theaters Pforzheim mit einer von Ernö Weil inszenierten Aufführung der „Zauberflöte“ eröffnet. Fast auf den Tag genau 27 Jahre danach wurde jetzt die Spielzeit 2017/18 wieder mit diesem Werk eröffnet. Dazwischen gab es in den Jahren 2001 und 2010 noch zwei weitere Neuinszenierungen dieser „großen Oper“ von Emanuel Schikaneder mit der Musik von Wolfgang Amadeus Mozart.

Gespeist aus den verschiedensten Quellen, der Wiener Volkskomödie, den damals beliebten Zauberstücken, Freimaurersymbolik, Elementen der Rosenkreuzer-Bewegung und des Singspiels, ist dieses an der Schwelle von Mozarts Tod entstandene, am 31. September 1791 im „Theater im Freihaus auf der Wieden“ in der Wiener Vorstadt unter der Regie von Emanuel Schikaneder, der selbst den Papageno spielte, uraufgeführte Werk das wohl schönste und tiefste Musikmärchen aller Zeiten. Doch nicht von ungefähr schrieb einmal der Musikwissenschaftler und -kritiker Ernst Krause: „Keine Mozart-Oper gewährt ihren Interpreten so viele Darstellungsmöglichkeiten wie die ,Zauberflöte‘, keine stellt die Fantasie so unerbittlich auf die Probe wie das vielseitige, vielfarbige, vieldeutige, durch seinen humanistischen Gehalt zur feierlichen Verwendung bestimmte Werk.“ Dazu braucht man nur die Pforzheimer Aufführungen der Jahre 2010 und 2017 zu vergleichen.

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