Mozart-Requiem für Ballett,Chor und Solisten

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Theater Pforzheim wagt mit der Premiere ein Experiment

Pforzheim (pm). Hell leuchtend und glückselig stimmend erleben manche Menschen den Übergang zwischen Leben und Tod, wenn die menschliche Existenz am seidenen Faden hängt. An diesem entlang bewegt sich ab Samstag, 20. Januar, die spartenübergreifende Aufführung „Mozart-Requiem – Feiert das Leben!“ im Großen Haus des Theaters Pforzheim, die um 19.30 Uhr beginnt. Für die Inszenierung des Werks zeichnet Ballettdirektor Guido Markowitz verantwortlich.

Für Wolfgang Amadeus Mozart war der Tod „ein guter Freund“, vor dem man sich nicht zu fürchten braucht. Er war während der Komposition des Requiems dem Tod bereits nahe und verstarb schließlich 1791 während seiner Arbeit am Lacrimosa. Das letzte Werk Mozarts spielt die Badische Philharmonie Pforzheim unter der Leitung von Generalmusikdirektor Markus Huber. Für den neuen Ballettabend entsteht ein kurzer musikalischer Prolog, komponiert von Philipp Haag. Ballettdirektor Guido Markowitz inszeniert das „Mozart-Requiem“ spartenübergreifend für Ballett, Chor und Solisten des Musiktheaterensembles. Als bewährter Partner ist außerdem der Oratorienchor Pforzheim mit auf der Bühne zu erleben. Der choreografische Dialog von Stimmen und Körpern regt fließende Interaktionen an und provoziert kraftvolle Konfrontationen. Philipp Contag-Lada entwirft, wie bereits für „Heros“, das Bühnenbild und die Kostüme. Mit interaktiven Videoprojektionen von Oliver Feigl entstehen faszinierende Zwischenwelten, die auf die Bewegungen der Darsteller reagieren. „Eine bildstarke und berührende Reise verbindet Tanz, Gesang, Video und Musik“, heißt es in einer Pressemitteilung des Pforzheimer Theaters.

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