Most ist nur noch Liebhabergetränk

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Mühlacker/Enzkreis. „Wir haben in diesem Jahr eine überdurchschnittlich gute Obsternte“, bestätigt der Obstbauspezialist Bernhard Reisch vom Landratsamt Enzkreis. Nicht nur beim Steinobst, wie Kirschen und Zwetschen, sei der Ertrag außergewöhnlich gut, auch bei der derzeit laufenden Apfel- und Birnenernte liegt er deutlich über dem Ergebnis anderer Jahre. Reisch: „Nicht nur die Menge ist überdurchschnittlich, auch die Qualität stimmt.“ Einen Grund für die gute Ernte sieht der Obstbauexperte vom Landratsamt darin, dass der Enzkreis von größeren Hagelschäden verschont geblieben sei. „Es gab lediglich lokale Bereiche, die davon betroffen waren.“

Großglatbacher Grundschüler dürfen Äpfel ernten und Apfelsaft genießen.

Großglatbacher Grundschüler dürfen Äpfel ernten und Apfelsaft genießen.

Im Enzkreis spielt der gewerbliche Obstbau im Vergleich zu anderen Landstrichen in Deutschland eine untergeordnete Rolle. Es gibt nur wenige Betriebe, die Kernobst in größerem Umfang anbauen. Darüber hinaus werden noch wenige Gemeinschaftsobstanlagen in der Region betrieben. Die meisten Obstbäume seien im Enzkreis auf Streuobstwiesen zu finden, erklärt Bernhard Reisch. Insgesamt gebe es im Enzkreis circa 270000 Obstbäume in freier Landschaft, heißt es bei der Kreisbehörde. Dies sei durch Luftaufnahmen ermittelt worden.

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