Mordvorwurf: Angeklagter will sich äußern

Archiv

37-Jähriger soll Schmuckhändler aus Habgier getötet haben

Karlsruhe/Pforzheim. Noch schweigt der 37-Jährige, dem die Staatsanwaltschaft vorwirft, am 21. Juni 2019 einen 57-jährigen Schmuckhändler aus Pforzheim mit K.o.-Tropfen betäubt, dann durch Strangulation getötet und anschließend ausgeraubt zu haben. Die Leiche des Opfers soll er im deutsch-französischen Grenzgebiet abgelegt und angezündet haben. Anhand einer DNA-Analyse wurde recht schnell die Identität des Opfers geklärt und kurze Zeit später der mutmaßliche Täter verhaftet. Auf seinem Computer fanden die Ermittler dann auch noch kinderpornografische Dateien. Also wird er jetzt vor dem Schwurgericht des Landgerichts Karlsruhe neben dem Vorwurf Mord in Tateinheit mit Raub auch noch mit dem Anklagepunkt Besitz kinderpornografischer Dateien konfrontiert.

Am nächsten Verhandlungstag, 22. April, will er sich zu den Vorwürfen äußern. Das hat der Angeklagte zumindest in der Verhandlung am gestrigen Freitag angekündigt. An diesem zweiten Prozesstag ging es um sein Vorstrafenregister. Er wurde 2006 in den USA zu einer 15-jährigen Haftstrafe wegen des Besitzes kinderpornografischer Schriften verurteilt. Einen Teil seiner Strafe hat er in den USA abgesessen, den Rest in Deutschland. Nach seiner Freilassung ist er in die Firma seiner Mutter eingestiegen und hat ihren Handel mit Edelsteinen zu einem nach seinen Angaben florierenden Geschäft ausgebaut.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen