„Mönche waren kluge Wassermeister“
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Teiche und Seen aus dem Mittelalter sind ein kostbarer Schatz und prägen die Kulturlandschaft um Maulbronn
In und um Maulbronn haben Mönche vor Hunderten von Jahren Weiher und Seen angelegt. Bei der Pflege der Gewässer setzen die Experten von heute auf Know-how aus dem Mittelalter.
Der Maulbronner Rossweiher steht unter Naturschutz. Die Schwäne und Enten wissen das Ambiente offenbar zu schätzen. Foto: Fotomoment
Maulbronn. Für die Zisterzienser war Wasser von zentraler Bedeutung. Nicht von ungefähr beschlossen die Mönche Mitte des 12. Jahrhunderts, von Mühlacker nach Maulbronn umzuziehen. Sie fanden am neuen Zielort ein Tal vor, das eng genug war, um den dort fließenden Bach, die Salzach, mit einer kompakten Mauer aufstauen zu können. Dadurch war die Versorgungssicherheit im Kloster garantiert. Der Talgrund war zudem breit genug für den Bau einer Klausur.
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