Moderne und aussagekräftige Interpretationen
Archiv
Erstes Konzert der Reihe „Bluesfrühling“ im Jugendhaus
Mühlacker. Zum Start der Reihe „Bluesfrühling“ der Mühlacker Volkshochschule hat die „EG Bluesband“ mit ihrem Auftritt aufhorchen lassen. Erstmals diente das Jugendhaus „ProZwo“ als Konzertort und bot dem Publikum eine angenehme, lockere Atmosphäre.
Die EG Bluesband mit Sängerin Laura Maas (hier mit der Blues-Harp) und Eddie Gimler (Gitarre). Foto: Fotomoment
Mit Andy Shanks „Too sad to sing the Blues“ begann der Blues, in moderner Form zu klingen. Gitarrist Eddie Gimler brachte die Spielart mit der Mischung aus leichter Funk-Gitarre und bluesigen Soloeinlagen gut auf den Punkt. Der Gesang von Laura Maas stellte von Anfang an einen bedeutenden Pluspunkt dar. Die junge Frau hatte den geeigneten „Rauch“ in der tief angelegten Stimme und bewies dazu viel Sinn für den kreativen Umgang mit dieser Gabe. Sie agierte mal impulsiv, mal sanft getragen, zeichnete schöne Linien, sorgte aber auch immer wieder mit Schärfe in der Akzentuierung für besondere Momente. Zu den modernen Bluesstücken gehörte auch „Little by little“ von Susan Tedeschi. „Rock und Blues habe ich bei meinen Eltern mitbekommen“, sagte Laura Maas. Wie sie erläuterte, schade es aber nicht, „den Blues im Sinne alter Zeiten“ zu modernisieren. Dafür stand dieser Titel, der rhythmisch offener, aber dennoch bluesig klang. Auch der Klassiker „Route 66“ bekam von der EG Bluesband einen frischeren Anstrich. Nicht das erste Mal war ein Solo von Bassist Stefan Engelmann ein Ohrenschmaus. Jazzig im Stil und schnell fegte er klangvoll und mit sauberer Spielweise über seine Saiten. Mit Schlagzeuger Stephan Brandt hatte er einen sicheren Taktgaranten an seiner Seite.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen