Mitmachtag kommt an
Archiv
Albverein feiert Wiedereröffnung seiner Hütte mit Aktionen
Sternenfels-Diefenbach. Am Maifeiertag hat das Selbstversorgerhaus des Schwäbischen Albvereins auf dem Füllmenbacher Hof nach langer Pause seine Pforten für die Öffentlichkeit geöffnet.
Christian Hermann und Nikola Haug lernen bei den Albvereins-Aktiven Udo Leitenberger, Teresa Pleger und Oliver Rockstroh (v.li.) viel über Bäume. Foto: Fotomoment
Im September des vorigen Jahres waren alle vier Jugendhäuser des Landratsamts Enzkreis auf dem „Füllmi“ geschlossen worden, weil sie in Sachen Brandschutz nicht mehr auf dem neusten Stand waren. Die Mitglieder des Schwäbischen Albvereins Stromberg-Gau hatten ordentlich mit angepackt, um ihre vom Enzkreis gepachtete Selbstversorgerhütte zu modernisieren. Udo Leitenberger schwärmte von „echten Aktiv-Posten“. Der Vorsitzende des Betreuungsvereins Jugendwanderheim Füllmenbacher Hof beim Albverein beziffert die Eigenleistung der freiwilligen Schaffer auf weit über 800 Stunden. „Die Nachfrage nach dem Haus ist groß“, sagte Leitenberger. Am 10. April wurde der Umbau abgenommen, nur zwei Tage danach zog die erste Gruppe ein. Die Wiedereröffnung wurde mit vielen Aktionen gefeiert. Jörg Matern zeigte etwa, wie man ohne Streichhölzer Feuer machen kann. Jörg Dessecker führte durch einen „Pirschpfad“ und nahm auf eine Führung zum Hofberg mit. Ganz zufällig vorbei kamen Nikola Haug und Christian Hermann aus Bretten. Vor 20 Jahren war Hermann selbst einmal Gast auf dem „Füllmi“ gewesen. Nikola Haug konnte bei einem kniffligen Holzquiz mitmachen, das von Albvereins-Landschaftspflegern angeboten wurde. Schilder mit zehn Gehölznamen sollte sie den passenden Stammscheiben zuordnen. Mit Unterstützung der Albvereins-Aktivisten schaffte sie es.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen