„Mit offenen Augen durch die Welt gehen“
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Pforzheimer Filmemacher stellt sein Werk „Abseits“ vor
Neuenbürg. Wenn Fremde in eine Gemeinde kommen, dann werden Gewohnheiten infrage gestellt und unter Umständen brechen unter der Oberfläche schwelende Konflikte auf. Genau das passiert im gut 17-minütigen Film „Abseits“ – einer Mischung aus Spielfilm und Dokumentation über die Ankunft von Flüchtlingen – des Pforzheimers Alexander Bambach. Gezeigt wird der Film, nach Möglichkeit mit dem Filmemacher, während der 16. Filmtage im Schloss Neuenbürg.
Der 25-jährige gebürtige Pforzheimer, der in Neuenbürg das Gymnasium besuchte, hat schon früh seine Liebe zum Film entdeckt. Das Schulpraktikum in der achten Klasse, das ihn nach München zur Produktion der Fernsehserie „Um Himmels willen“ führte, hatte eine nachhaltige Wirkung auf ihn. „Ich war beeindruckt, wie viele Leute bei so was mitwirken“, sagt er. Ein einjähriges Praktikum an der Filmakademie in Ludwigsburg folgte, dann ging es zielgerichtet weiter mit der Ausbildung zum Mediengestalter. Dass Alexander Bambach danach die IHK-Begabtenförderung erhielt, bestärkte ihn auf seinem Weg. Seitdem sucht er als Regisseur und Kameramann selbstständig seinen Weg. Neben eigenen Projekten, die oft dokumentarischen Charakter haben, assistiert er zudem bei Filmprojekten im technischen Bereich. „Im Moment bin ich bei einer Theaterproduktion in München“, erzählt er per E-Mail. Da er sehen wollte, wie es hinter den Kulissen eines Theaters zugeht und er die Arbeitsweise mit seiner eigenen vergleichen wollte, habe er sich als Statist beworben und spiele nun in „Die Faschingsfee“ mit.
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