Mit neuem Stern zum Kraichgau-Triathlon

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Der Mühlacker Sportler Sebastian Kienle holt sein neues Fahrzeug in Bretten ab

Bretten/Mühlacker. „Zum Glück bin ich nicht im Fußballprofi-Alter“, sagt Sebastian Kienle scherzend angesichts seines neuen fahrbaren Untersatzes, den ihm der Gölshausener Unternehmer Klaus Dietrich nun „spendiert“ hat. Mit 30 Jahren fühlt sich der „härteste Mann der Welt“, der amtierende Welt- und Europameister im Triathlon, der aus Knittlingen stammt und in Mühlacker wohnt, verantwortungsvoll genug, um den Mercedes C 63 AMG nicht an die Wand zu fahren. Aber den Schlüssel umdrehen muss er dann doch sofort, nachdem er bei „S&G Mercedes Benz und smart“ in Bretten die Hülle von seinem neuen Auto gezogen hat. Ein kehliges Brummeln ertönt, das Lächeln von Sebastian Kienle wird noch Zahnpasta-Werbung-verdächtiger. „Wie Weihnachten“, meint er grinsend. „Jeder, der in so einem Auto sitzt, fühlt sich jünger“, ist sich der Triathlet sicher.

Enthüllung des neuen Autos: Triathlet Sebastian Kienle zusammen mit Unternehmer Klaus Dietrich, Michael Mehl (Leiter Verkauf Pkw bei S&G Automobil in Bretten) und Ralf Wurster (Centerleiter Pforzheim-Kraichgau).

Enthüllung des neuen Autos: Triathlet Sebastian Kienle zusammen mit Unternehmer Klaus Dietrich, Michael Mehl (Leiter Verkauf Pkw bei S&G Automobil in Bretten) und Ralf Wurster (Centerleiter Pforzheim-Kraichgau). Foto: Roth

Dass er erneut genügend Kofferraum zur Verfügung hat, findet er gut. Immerhin schleppt er eine Menge Equipment mit sich herum. Beim Übergabetermin verrät Kienle, dass er allerdings mehr hinter dem Steuer als auf einem Fahrradsattel sitzt: „Ich fahre zwar mit dem Rad jährlich 20000 Kilometer, aber mit dem Auto sind es 30000 Kilometer – von einem Wettkampfort zum nächsten, zum Training, ...“. Bereits im Alter von zwölf Jahren startete der sympathische Sportler seine Triathlon-Karriere. Dieses Wochenende er als Titelverteidiger natürlich auch wieder beim Kraichgau-Triathlon am Start. „Ich fühle mich gut“, sagt er. Bevor er sein neues Auto am Mittwochvormittag in Empfang genommen hatte, hatte Kienle bereits „eine harte Einheit“ hinter sich: Zweieinhalb Stunden Radfahren und acht Kilometer laufen. Vor dem Wettkampf im Kraichgau – bei dem rund 4000 Sportler aus über 40 Nationen an den Start gehen – wird er nur noch locker in Bewegung bleiben, wie er sagt. „Immer mit Augenmaß trainieren. Mehr ist nicht unbedingt immer mehr.“

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