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Theatertage: Die Württembergische Landesbühne zeigt „Lysistrata“ in Pforzheim
Pforzheim. Vor 46 Jahren hatte die Württembergische Landesbühne Esslingen schon einmal ein musikalisches Werk auf dem Spielplan, das auf der „Lysistrata“ des Aristophanes fußte. „Der Weiberstreik“ hieß das als „pentatonisches Musical“ bezeichnete Werk, dessen Text von dem Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch stammte und dessen Musik Rudolf Mors komponierte. Heiner Kondschak, der 55-jährige Musiker und Theatermacher, nennt seine Arbeit „Musikalisches Projekt nach Aristophanes“ und wählt den ursprünglichen Titel. Diese „Lysistrata“ wurde jetzt zum Abschluss der 21. Baden-Württembergischen Theatertage im Großen Haus des Theaters Pforzheim gezeigt.
Seit über 20 Jahren wütete der Peloponnesische Krieg, der Bruderkrieg in Griechenland zwischen Athen einerseits und Sparta, Korinth und Theben andererseits, als im Rahmen der Dionysien im März des Jahres 41 vor Christus die „Lysistrata“ des Aristophanes uraufgeführt wurde. Es geht darum, dass es der Athenerin Lysistrata gelingt, in Zusammenarbeit mit der Spartanerin Lampito die Frauen der kriegführenden Parteien dahin zu bringen, dass sie sich ihren Männern so lange verweigern, bis diese Frieden geschlossen haben.
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