Mit dem Kopf anstatt dem Herzen
Archiv
Sebastian Kienle ist mit dem zweiten Platz bei der Ironman-EM in Frankfurt zufrieden und irgendwie auch wieder nicht
Vize-Europameister – eigentlich ein prima Abschneiden, werden viele denken. Auch Sebastian Kienle weiß: Mehr war an diesem Sonntag bei der brüllend heißen Ironman-EM in Frankfurt nicht drin. Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack, wie der Mühlackerer einen Tag nach dem Rennen einräumt.
Als Sebastian Kienle auf der Marathonstrecke in Frankfurt erkennt, dass er den Führenden nicht erreichen kann, sichert er Platz zwei ab. Foto: Dedert/dpa
Mühlacker. Es ist weniger die Tatsache, dass er seinen Europameister-Titel vom Vorjahr abgeben musste, die freilich noch immer als Weltmeister amtierenden Sebastian Kienle wurmt. Es ist der Abstand, mit dem er als Zweiter ins Ziel kam. Fast zwölf Minuten betrug der Rückstand. „Ich hätte Frodo gerne mehr gefordert. Aber der hat auch wirklich eine Wahnsinnszeit hingelegt“, sagt Kienle. Jan Frodeno aus Saarbrücken siegte mit neuem Streckenrekord: 7:49:48 Stunden. Kienle selbst war mit 8:01:39 Stunden rund fünf Minuten langsamer als bei seinem Vorjahressieg.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen