Mit Raffinesse und Einfühlungsvermögen
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Das Signum-Saxophone-Quartet und der Akkordeonist Martynas Levickis präsentieren ein außergewöhnliches Programm
Maulbronn. Am Nachmittag hatte es laut gegrollt und in Strömen gegossen. Die Verantwortlichen der Klosterkonzerte waren sich deshalb bis zuletzt nicht ganz sicher gewesen, ob das erste Kreuzgang-Gartenkonzert der Saison tatsächlich draußen würde stattfinden können. Doch am Ende konnten Blaž Kemperle, Erik Nestler, Alan Lužar und Guerino Bellarosa wie geplant die Bühne im Kreuzgang erobern. Seit 2006 spielen die Musiker im mehrfach ausgezeichneten Signum-Saxophone-Quartet zusammen.
Das Signum-Saxophone-Quartet beim Konzert im Kreuzganggarten des Klosters. Foto: Fotomoment
Mit dem Stück „Le Tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel eröffneten sie das Konzert. Schnell wurde das Publikum in samtigen Saxofonklang gehüllt. Die Bearbeitung des Werks bescherte allen vier Musikern einen bedeutenden Part, und eng standen die vier Instrumentalisten zusammen. Notenständer hätten dabei nur gestört, weshalb die Musiker auswendig spielten. Völlig versunken waren sie in ihrer Musik, während ihnen das Publikum gebannt zuhörte, um dann mit langem Beifall zu danken.
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