Mit Live-Gesang in die Unterwelt

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Das Figurentheater Mottenkäfig bereitet sich auf eine besondere Premiere am 11. Oktober vor

Pforzheim. „Das war ja alles ziemlich gut. Aber der Cupido, der darf die Zehen höchstens einen Zentimeter nach oben bewegen beim Gehen. Und das Fliegen: Das hat nicht wie Fliegen ausgesehen, sondern wie an einem Faden herumgetragen“, unterbricht Bernd Lang die Probe im Figurentheater Mottenkäfig.

Die Fäden in der Hand haben die Puppenspieler über den Köpfen der Marionetten. Unten schaut die „Figurenmutter“ Reinhilt Michaelis, dass „ihre Kinder“ auch ordentlich daherkommen. Das letzte Wort hat dann Regisseur Bernd Lang. Foto: Roth

Die Fäden in der Hand haben die Puppenspieler über den Köpfen der Marionetten. Unten schaut die „Figurenmutter“ Reinhilt Michaelis, dass „ihre Kinder“ auch ordentlich daherkommen. Das letzte Wort hat dann Regisseur Bernd Lang. Foto: Roth

Es stimmt zwar, dass die Liebe bringende Figur sogar an mehreren Fäden hängt, wie das bei Marionetten so üblich ist, aber es sollte nicht so aussehen. Oder man sollte es zumindest vergessen (können). „Aber das ist auch einer von den etwa sechs Neuen und macht seine Sache schon ziemlich gut“, flüstert die „Spielleitung“ Ursula Radloff. Da wird David Hartfelder mit seinem Cupido wohl noch ein bisschen zu Hause vor dem Spiegel üben müssen. Den brauchen die Puppenspieler, damit sie sehen, wie die von ihnen ausgelösten Bewegungen wirken. Das können sie ja nicht ahnen, wenn sie im Theater über der Figur auf ihrem Podest stehen.

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