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Reihe „Weltklassik am Klavier“ präsentiert die junge Pianistin Marie Rosa Günter

Knittlingen. Unter den neun Konzerten der Reihe „Weltklassik am Klavier“, durchweg mit Pianisten besetzt, die ihre Wurzeln in der Türkei, im osteuropäischen oder asiatischen Raum haben, darf das zehnte am vergangenen Samstag mit Fug und Recht als Sternstunde bezeichnet werden. Zu hören war im evangelischen Gemeindesaal im Pfleghof Marie Rosa Günter, 1991 in Braunschweig geboren, die sich mit ihren Interpretationen des Präludiums und Fuge H-Dur von Johann Sebastian Bach, Beethovens Waldstein-Sonate, den drei Nocturnes opus 9 von Chopin und zum Abschluss der Sonate Nummer 5, opus 53, des russischen Komponisten Skrjabin als Ausnahmetalent präsentierte.

Marie Rosa Günter.

Marie Rosa Günter. Foto: Filitz

Als Sechsjährige erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht, und fast schien es, ihre musikalische Entwicklung sei durch nichts aufzuhalten gewesen. Sechsmal stand sie ganz oben auf dem Treppchen beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, gewann weltweit renommierte Wettbewerbe, war Stipendiatin bedeutender Stiftungen, mit denen jeder Pianist sich gerne schmücken würde. Als Meilenstein erwies sich ihre Aufnahme als Jungstudentin in das Institut zur Frühförderung für musikalisch Hochbegabte. Zurzeit studiert sie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. So „nebenher“ hat Marie Rosa Günter mit 18 ihr Abitur gemacht, zum Ausgleich spielt sie Fußball.

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