Missglückter Versuch einer Parodie
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Wolfgang Dosch inszeniert Paul Burkhards „Feuerwerk“ im Theater Pforzheim
Nicht zum ersten Mal steht die wohl erfolgreichste musikalische Komödie der Nachkriegszeit auf dem Programm des Theaters Pforzheim. Elf Gäste spielen diesmal die 13 Rollen. Die Gaudi ist groß, aber das „Feuerwerk“ zündet nicht und wird zum Rohrkrepierer.
Kein „Feuerwerk“ auf der Bühne (v. li.): John Geoffrey Goldsworthy (Zirkusdirektor Obolski), Klaus Geber (Gustav Oberlolzer), Timo Päch (Fritz Oberholzer), Winfried Knoll (Heinrich Oberholzer) und April Hailer (Iduna).
Pforzheim. „Ein abendfüllendes Chanson“ nannte der 1911 in Zürich geborene und 1977 in Zell bei Zürich gestorbene Komponist Paul Burkhard, den Franz Lehár zum Verwalter seines künstlerischen Nachlasses bestimmt hatte, die 1950 im Münchner Theater am Gärtnerplatz uraufgeführte musikalische Komödie „Feuerwerk“. Und er setzte hinzu: „Eine Melodie soll haften, ich bin nicht einmal unglücklich, wenn sie im Fall von ,O mein Papa war eine wunderschöne Clown‘ (der ganz und gar unmögliche Text ist von mir) sogar ein Schlager wird und über die ganze Welt geht. Es ist mir daran gelegen, dass das Publikum meine Lieder im Ohr behält.“
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