Missbrauchsprozess wird verschoben

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Pforzheim (ih). Es war keine Vergnügungsreise nach Deutschland, die der betagte Angeklagte aus Kroatien kurzfristig abgesagt hat. An diesem Donnerstag hätte er sich vor dem Schöffengericht unter Vorsitz von Richter Oliver Weik wegen sexuellen Missbrauchs verantworten müssen. Anfang 2000 soll der Mann im Seniorenalter seine Stieftochter – damals keine zehn Jahre alt – mehrfach missbraucht haben.

Erst am Vorabend des Prozesses informierte die Ehefrau des Angeklagten dessen Verteidiger Mathias Bürckle, dass ihr Mann wegen einer Erkältung nicht reisefähig sei. Als Entschuldigung ließ das Gericht den Anruf zu später Stunde nicht gelten. Der Haftbefehl für die Abwesenheit ohne Attest wurde obligatorisch erlassen, er hat aber keine weitreichenden Konsequenzen – vorausgesetzt der kränkelnde Angeklagte glänzt zum Fortsetzungstermin am Donnerstag, 21. November, pünktlich um 9 Uhr mit seinem Erscheinen.

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