Ministerium weist Vorwürfe zurück
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Reformziel: „Leistungsfähigkeit der Gymnasien weiter stärken“
Stuttgart/Enzkreis (pm). Die Pläne des Kultusministeriums zur Ausarbeitung des Bildungsplans haben, wie berichtet, für Diskussionsstoff gesorgt. So äußerten sich speziell die Direktorenvereinigungen in Baden-Württemberg sehr skeptisch. Das Kultusministerium weist nun in einer Pressemitteilung die auch in der Region erhobenen Vorwürfe als „nicht nachvollziehbar“ zurück. „Die Äußerungen und Beschwerden beruhen auf Missverständnissen“, erklärte ein Ministeriumssprecher in einer Pressemitteilung. Ziel der Reform sei, das individuelle Lernen an allen Schularten zu stärken und somit alle Schüler bestmöglich zu fördern. An den Gymnasien sollten von Beginn an gymnasiale Standards zugrunde gelegt werden, nicht erst, wie vereinzelt befürchtet worden sei, in Klasse 11 und 12. „Das Kultusministerium will die Leistungsfähigkeit der Gymnasien weiter stärken und die Schüler wie bisher bestmöglich auf das Abitur vorbereiten.“ Auch die Schüler der Gemeinschaftsschulen, die das Abitur anstreben, sollen in einem neunjährigen Bildungsgang durch gymnasiale Standards darauf vorbereitet werden.
Nicht nachvollziehbar sei auch die Behauptung, es solle künftig eine ,Einheitslehrerausbildung‘ geben. „Die Lehrerausbildung soll für alle Schularten so weiterentwickelt werden, dass das individuelle und kooperative Lernen insgesamt gestärkt wird“, sagte der Sprecher.
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