Minister Hauk besucht Pionierprojekt
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Kostspielige Herkulesaufgabe: In den Weinbergen von Roßwag werden Trockenmauern mithilfe von Ökopunkten aufwendig saniert
Vaihingen-Rosswag. Hoher Besuch in den Steillagen von Roßwag: Landesminister Peter Hauk hat sich bei rund 40 Prozent Gefälle mit Hammer und Meißel bei schweißtreibenden Temperaturen als Steinhauer versucht. Bei dem Termin reagierte sich der CDU-Mann nicht vom manchmal zermürbenden politischen Geschäft in Stuttgart ab, vielmehr informierte er sich über ein Pionierprojekt der Landsiedlung Baden-Württemberg.
Schweißtreibende Arbeit: Jede Mauer ist ein Unikat, in dem viel Handarbeit steckt. Foto: md
In Roßwag saniert der Landschaftsbaubetrieb Hans Schmid seit 2011 eingefallene Trockenmauern. Die Arbeit ist körperlich sehr fordernd, vieles muss von Hand gemacht werden. Die schweren Sichtsteine, die 20 Kilo und mehr wiegen, werden einzeln bearbeitet, damit sie sich gut an- und aufeinanderfügen lassen. Schließlich soll die Trockenmauer – wie ihr Name schon sagt – auch ohne Mörtel halten.
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