Minijob: Chancen und Risiken

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Mühlacker (pm). „Minijob? Da geht noch mehr!“, lautet der Titel einer Wanderausstellung, die vom 23. bis 27. April im Mehrgenerationenhaus in Mühlacker gezeigt wird. In Pforzheim und dem Enzkreis arbeiten rund 12000 Frauen ausschließlich im Minijob. Die Hälfte von ihnen hat einen Berufsabschluss, und einige verfügen sogar über akademische Abschlüsse. „Der Minijob ist für den Moment sicherlich eine attraktive Einkommensquelle und lässt sich gut mit Familienpflichten kombinieren, trägt aber kaum für die Altersversorgung bei“, sagt Martina Klöpfer, Gleichstellungsbeauftragte des Enzkreises. Hinzu kommt, dass hier oftmals ein großes Fachkräftepotenzial schlummert, auf das die Wirtschaft nicht verzichten kann.

Die Wanderausstellung der Bundesagentur für Arbeit und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) „Minijob? Da geht noch mehr“ will aufklären und die Auswirkungen, Chancen und Risiken der Minijobs transparent machen. Im Begleitprogramm wird am Mittwoch, 25. April, der Vortrag „Frauen und Rente mit Blick auf den Minijob“ von der Deutschen Rentenversicherung um 16.30 Uhr angeboten. Bereits ab 16 Uhr wird im Rahmen eines Kurzvortrags die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Sibylle Fischer, auf die Chancen und Risiken des Minijobs hinweisen. Die Grünen-Landtagsabgeordnete für den Enzkreis, Stefanie Seemann, und die Gleichstellungsbeauftragte Martina Klöpfer werden diesen Informationsnachmittag eröffnen.

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