Mini-Löhne führen direkt in die Armutsfalle
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DGB-Kreisverband kämpft für bessere Renten, faire Arbeitsbedingungen, Bildung und attraktive Kommunen
Pforzheim/Enzkreis. Die Themen Rente, Bildung und mehr Attraktivität für die Stadt Pforzheim und die Enzkreisgemeinden treiben derzeit den DGB-Kreisverband um. Die Rentenkampagne habe schon 2016 begonnen, sagt DGB-Regionssekretärin Susanne Nittel. Der Gewerkschaftbund fordere, das Niveau der gesetzlichen Rente auf dem aktuellen Wert von 48 Prozent zu stabilisieren – als unterste Haltelinie. „Unsere Ziellinie liegt weit darüber, bei einer Anhebung des Rentenniveaus auf 50 Prozent“, so Nittel.
Werben für bessere Renten (v.li.): Karl-Heinz Joos (GdP), Susanne Nittel (DGB) und Holger Egger (Verdi). Foto: Peche
Wenn das Rentenniveau aber weiter auf 44 Prozent im Jahr 2030 sinke, wie von der Politik gewollt, hätte dies vor allem für Frauen in Teilzeit oder schlecht bezahlten Berufen, mit weiteren Aufgaben in Erziehung und Pflege, katastrophale Folgen. Für viele dieser Frauen rutsche das Einkommen unter die Grundsicherung von 700 Euro. „Ein Skandal, denn mit Arbeit muss man sich besser stellen als ohne“, haben Susanne Nittel, Karl-Heinz Joos von der Gewerkschaft der Polizei und Holger Egger von Verdi gestern in einem Pressegespräch unisono erklärt.
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