Mindestlohn in der Fleischindustrie

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Protest der ungarischen Arbeiter bei der Birkenfelder Firma Müller Fleisch wirkt nach

Birkenfeld/Enzkreis (pm). Der zwischen dem Arbeitgeberverband Nahrung und Genuss (ANG) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ausgehandelte Tarifvertrag über einen Mindestlohn für die Fleischindustrie wird auch auf das in Birkenfeld ansässige Unternehmen Müller Fleisch Auswirkungen haben. Davon sind sowohl Susanne Nittel vom Pforzheimer DGB wie auch die zuständige Fachgewerkschaft aus Karlsruhe überzeugt. Deren Geschäftsführer Elwis Capece erinnerte in diesem Zusammenhang noch einmal an den Protest von etwa 20 ehemaligen Werkvertragsbeschäftigten aus Ungarn, die im letzten Spätsommer mehrere Tage vor dem Werksgelände demonstriert und campiert hatten, weil sie um ihren Lohn betrogen worden seien.

Ab dem 1. Juli 2014 muss für die Beschäftigten in der Branche mindestens ein Stundenlohn von 7,75 Euro gezahlt werden. Dieser steigt dann in drei Stufen an und wird im Dezember 2016 mit 8,75 Euro den von der neuen Regierungskoalition festgelegten Mindestlohn von 8,50 Euro ab dem Jahr 2017 übersprungen haben.

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